Die Orgel der Bergkirche Beucha

Orgel in der Kirche Beucha
  • 1790-92 repariert und erweitert Joh.Gottlob Trampeli ein bereits vorhandenes pedalloses Orgelwerk
  • 1847-48 richtet Wilhelm Hellermann aus Lauchstädt offenbar das trampelische Werk neu ein. Die Kirche wird in diesen Jahren erweitert.
  • 1929 wird die Orgel durch Karl Hoyer als „Ruine “bezeichnet.
  • 1931 baut Alfred Schmeißer in das vorhandene Hellermann-Gehäuse die Kreuzbach-Orgel aus der Kirche in Markkleeberg-Gautzsch, Martin-Luther-Kirche ein. Dieses 1863 gebaute Instrument passt erstaunlich genau in das vorhandene Gehäuse. Die Disposition unterscheidet sich allerdings in der Besetzung und Anzahl der Stimmen an mehreren Stellen sowohl von der Hellermann- als auch von der Kreuzbach-Disposition.
  • 1945 wird die Orgel kriegsbedingt beschädigt und von Schmeißer ausgebaut.
  • 1954 erfolgt durch Schmeißer der Wiedereinbau mit vor allem im zweiten Manual stark veränderter Disposition.
  • 1989 wird das Pfeifenwerk in der Sakristei eingelagert wegen der umfangreichen baulichen Schäden an der Kirche.
  • 2005 wird das Orgelgehäuse durch den Restaurator Ernst wiederhergestellt.
  • 2006 soll als letzte Instandsetzungsmaßnahme die Orgel wieder eingebaut werden. Die Arbeiten ,die bereits begannen, übernimmt der Orgelbaumeister Georg Wünning aus Großolbersdorf. Für die Wiederinstandsetzung von Gehäuse und Orgel sind 49.500,00 € veranschlagt. Den größten Teil dieser Summe muss die Kirchgemeinde Beucha-Albrechtshain aus Spenden selbst aufbringen. Unterstützung kommt noch von der Landeskirche. Beim Regierungspräsidium sind eine Zuwendung zur Erhaltung und Pflege eines Kulturdenkmahles beantragt.
  • 16. April 2006 Wiedereinweihung der Schmeißer-Orgel nach 17 Jahren.