Kirche zu Brandis


Kirche Brandis

Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt. Psalm 26, 8

  • 1121 urkundliche Ersterwähnung der Kirche von Brandis (Brandeitz).
  • Aus romanischer Zeit stammen noch Mauerwerksreste des Längsschiffes und die Turmvierung. Romanische Putzreste an der östlichen Turmseite im Dachstuhlbereich, kleines romanisches Fenster an der Südseite des Längsschiffes (bei der Kirchensanierung 1961 - 69 freigelegt).
  • Altarraum und Sakristei stammen aus spätgotischer Zeit (2. Hälfte des 15. Jhdts.). An der Nordseite des Altarraumes befindet sich ein Sakramentshäuschen, daneben ein Epitaph mit dem Bildnis eines Kindes im geistlichen Gewand - Wolf Ditterich von Korbitz.
  • Das Querschiff an der Südseite des Turmes stammt aus dem 16. Jhdt. Unter diesem Anbau liegt die heute verschlossene Patronatsgruft. An der Ostseite dieses jüngsten Anbaues (Brauthalle) befindet sich ein Epitaph für eine böhmische Exulantin, die 1681 in Brandis verstarb.
  • 1637 und 1696 erlebte Brandis zwei große Stadtbrände. 1633 starben 325 Personen (fast jeder 2. Einwohner) an der Pest.
  • Ca. 1700 Neuausstattung des Kircheninneren mit Altar, Kanzel, Patronatsloge und Orgel, hauptsächlich durch Stiftungen des Patronatsherren Krafft Burchhard von Bodenhausen.
  • 1732 wurde auf  dem Turmquader ein Oktagon mit Welscher Haube, Turmkugel und Wetterfahne errichtet.
  • 1741 Einbau einer Turmuhr. Das Uhrwerk besteht heute noch, der Aufzug wird jetzt elektrisch betrieben.
  • Der Taufstein stammt aus dem Jahr 1886.

Bau- und Erhaltungsmaßnahmen


Seit 1529 ist Brandis lutherisch. Durch die Jahrhunderte wurde das Gotteshaus von seiner Gemeinde erhalten und mit Leben erfüllt. Denn was wäre eine Kirche ohne ihre lebendige Gemeinde? Unsere Kirche ist Zentrum des Gemeindelebens, Ort für Anbetung und Gotteslob und auch Raum für fröhliche Feste.