Bergkirche zu Beucha

Kirche Beucha
Foto: Gottschalk
  • 1000-1200 Kirchberg slawische Kultstätte; danach Mission in diesem Gebiet und Kir­chenbau Turm und Sakristei ältester Teil der Kirche, Wehrkirche rote Rankenbemalung im Turm stammt aus dieser Zeit.
  • 1284 erste Erwähnung des Dorfes in einer Urkunde; Ortsname damals ‚Bichin“.
  • 1429 Hussiten brennen den Ort und die Kirche nieder; Wiederaufbau: neues, kleines Kirchenschiff nach Westen wird angefügt.
  • 1529 Reformation in Beucha (Jahreszahl in Wetterfahne); Kirchbruch entsteht und viele andere Steinbrüche im Ort.
  • 1813 Völkerschlacht bei Leipzig; Kosaken rauben die Pfarrei völlig aus, stehlen Abendmahlsgerät.
  • 1847 Abriss des Kirchenschiffes; Bau eines Größeren und Einbau des Kanzelaltares; Einweihung der Kirche (heutiges Kirchenschiff); Der damalige Pfr. Stephani hat sich für den Erhalt der Kirche eingesetzt, die eigentlich zwecks stärkerer Nutzung des Steinbruchs abgerissen werden sollte; - Grabstätte am Kircheneingang
  • 1945 Bombenangriff:- Kirchendach und Orgel werden stark beschädigt.
  • 1946-47 Notdürftige lnstandsetzung.
  • 1989- 1997 Umfangreiche lnstandsetzungsarbeiten an der Kirche (Dokumentations­tafeln;) Farb- und lnnengestaltung entsprechend den Befunden von um 1900.
  • 31.10.1997  Wiedereinweihung der Bergkirche  Beucha.
  • 16.04.2006  Wiedereinweihung unserer Schmeißer-Orgel nach 17 Jahren.